3 Jul

Freie Plätze: Töpfern für Einsteiger am 11.7.2017

Kurz vorweg: Wer am Dienstag 11.7.2017 Zeit hat für einen Töpferkurs, der kann gern noch mit einsteigen. Es gibt noch drei freie Plätze. Damit Ihr wisst, was das alles so passiert, schreibe ich Euch gern ein paar Inhalte auf.

Erster Termin: Formen, Drehen, Aufbauen

Keramik Dose

Eine Daumenschale, die mit einem Deckel zur Dose weiterentwickelt wurde

Im ersten Termin haben wir Zeit, um in ein paar Techniken des Töpferns einzusteigen. Wir starten in der Regel mit einer Daumenschale, um ein Gefühl für das Material und Formen zu bekommen. Da kommen meist schon echt schöne Schalen raus, die handgemacht aussehen und die man für Kaffee, Müsli, Blumen und mehr verwenden kann. Aus den Schalen lassen sich mit „Schlicker“ (dem Kleber für Ton) aber auch schon Dosen formen.

 

 

 

 

Ton wird in Gipsplatte gearbeitet

Töpfern mit Gipsformen: Eine Schale entsteht.

Wer es etwas akkurater mag, kann sich mit Gipsformen austoben. Wir drücken dabei Tonkügelchen oder -platten in die Formen. Der Gips entzieht dem Ton Wasser und der Ton schrumpft. Deshalb kann man das Gefäß später praktisch aus der Form herauslösen. Ein Fön beschleunigt den Prozess. Deshalb hört es sich manchmal auch an wie beim Frisör, wenn drei Föne gleichzeitig laufen 😉 Toll ist auf jeden Fall, dass Ihr relativ gleichmäßig gearbeitete Schalen oder Vasen bauen könnt. Man schafft in der Zeit auch gut zwei bis drei Stücke mit Gipsformen.

 

Ton auf der Drehscheibe

Töpfern an der Drehscheibe: Geduld bringt Euch weiter.

Für alle, die sich an der Drehscheibe ausprobieren wollen, sei gesagt: Geduld ist der Schlüssel zum Glück. Wir haben zwei Drehscheiben, an denen Ihr loslegen könnt. Ich zeige Euch die einzelnen Schritte und dann heißt es: Üben, üben, üben. Die große Herausforderung ist das Zentrieren, das heißt, dass der Ton ruhig in der Mitte der Drehscheibe läuft. Wenn das nicht so ist, entstehen ungleichmäßig dicke Wände oder der Ton reißt. Im Idealfall entstehen ein bis zwei kleinere Schalen. Damit im Kurs alle, die an der Drehscheibe arbeiten wollen, drankommen, könnt Ihr je nach Interesse damit rechnen, dass bei sechs Leuten ca. 1,5 bis 2 Stunden dafür eingeplant werden. Wer das Drehen mit mehr Ruhe und Zeit lernen will, der kann auch gern einen Drehkurs an der Drehscheibe für zwei Personen buchen.

Zweiter Termin: Glasieren

In der Regel findet der Glasurtermin ein bis zwei Wochen nach dem Töpfertermin statt. Bis dahin ist der Ton einmal im Schrühbrand bzw. Rohbrand gewesen. Bei ca. 900 Grad verschwindet die Feuchtigkeit aus dem Ton. Der Ton bleibt porös, um später die Glasur richtig aufzunehmen. Danach erfolgt der Glasurbrand. Beim Glasurbrand richtet sich die Brenntemperatur nach der verwendeten Glasur. Wir können im Niedrigbrand (bei 1040 Grad) und im Hochbrand (bei 1200 Grad) brennen.

Während der offenen Werkstatt könnt Ihr dann Eure fertigen Keramik-Stücke abholen. Für den Ton berechnen wir pauschal pro Kilo geschrühtem Ton 7 Euro.